Kennen Sie ...

... eine stilvolle Kleinkunstbühne mit netter Atmosphäre?
Gehen Sie gerne ins Kino und Theater, mögen Sie Musik und Kleinkunst?

Vorhang auf ...

Lichtburg Saal

für einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort mit ca. 120 Sitzplätzen und eine Kleinkunstbühne mit ca. 7 x 5 Metern.

  • jeden Donnerstag & Sonntag Programmkino um 20.00 Uhr
  • einmal im Monat Frühstückskino am Sonntag um 11.00 Uhr
  • einmal monatlich Kinderkino & Kindertheater
  • regelmäßig Eigenproduktionen des Koffertheaters, z.B. "Arsen & Spitzenhäubchen", Musicals, Heinz-Erhardt-Revue, "Die Hölle wartet nicht", Mitternachtsshows, ...
  • Gastspiele aller Art (Lioba Albus, Frank Goosen, Jochen Malmsheimer, Oliver Steller, Coco Lorez, Farfarello, ...)

Die Lichtburg vor dem Umbau

1) Treppenhaus
2) Saal (Originalzustand)
3) Saal
4) Seite (jetzt Toilette)
5) Gang (Richtung Notausgang)

Diese Bilder zeigen das Haus in dem Zustand, in dem der Trägerverein es im Januar 1991 übernommen hatte.

Das Treppenhaus (1) war dunkel und mit Grafittis übersät. Im Kassenhäuschen stapelte sich der Müll, u.a. lagen dort noch zwei Kinoprojektoren. Die Türen waren ausgehängt und ebenfalls viel zu dunkel gestrichen. Im oberen Treppenhaus wurde zufällig die Bruchsteinwand unter der Wandverkleidung entdeckt und aufwendig freigelegt.

Das Foto vom Saal (2) zeigt den Originalzustand bei der Übenahme. Die damalige Bestuhlung dient uns heute immer noch als Notreserve bei großen Veranstaltungen. Hinten erkennt man die gemauerte Theke. Darüber kann man in der Wand die Öffnungen zum Projektorraum erkennen. Da dieser Raum leider nicht mit übernommen werden konnte, wurden die Öffnungen später verschlossen und ein neuer Projektorraum gebaut.

Im nächsten Bild (3) ist bereits der vordere Teil der Theke verschwunden und die Öffnungen zum alten Projektorraum sind geschlossen. Oben an der Decke sieht man noch die Befestigung des Ventilators.

Dieser Teil des Saales (4) zwischen Wand und Säulen wurde durch eine Trockenbauwand abgeteilt. Dort wurden die Toiletten und ein kleines Lager gebaut.

Beim Blick vom Eingang des Saales (5) zum Notausgang sieht man sehr gut, in welch katastrophalem Zustand sich Decke und Wände des Hauses befunden haben. Anstatt die Wand neu zu verputzen, setzten wir eine Trockenbauwand vor die alte Wand.

Der Umbau

1) Einbau der Garderobentür
2) Bühne mit Leinwand
3) Thekenbereich
4) Garderobe
5) Saal (heute Lager und WC)

Der Umbau zog sich von Januar 1990 bis März 1992 hin. Aber auch als am 13. März die Eröffnung gefeiert wurde, war noch nicht alles fertig. So konnte erst im Frühjahr 1993 mit dem Kinobetrieb begonnen werden, da die Kinotechnik und die Brandschutzeinrichtungen noch nicht eingebaut waren. Auch gab es anfangs noch keine Licht- oder Tontechnik für den Theaterbetrieb. Hier mußte das Koffertheater mit ihrer sowieso schon improvisierten Technik einspringen.

(1) Die Künstergarderobe wurde in den ehemaligen Toilettenbereich gebaut. Dazu mußte dieser komplett umgebaut und eine eigene Ausgangstür eingebaut werden.

Der Bühnenbereich war - da es sich um ein Kino und nicht um ein Theater handelte - eine Katastrophe. Die Leinwand war auf einen fest montierten Holzrahmen (2) aufgezogen. Diese mußte entfernt und durch eine absenkbare Leinwand ersetzt werden. Hinter der Leinwand war ein riesiger Müllberg. Es gab keinen einheitlichen Bühnenboden, ein Teil der Bühne fehlte völlig. Es gab zwar eine kleine Tür zwischen Bühne und neuer Garderobe, jedoch mußte noch eine kleine Treppe hierfür gemauert werden.

Der alte und neue Thekenbereich (3) befindet sich in den ehemaligen Logen des Kinos auf einem kleinen Podest. Die Logen waren seinerzeit hinten geschlossen. (Die Türöffnungen sind auf dem Foto noch zu erkennen.) Um eine Art Foyer zu schaffen, mußten wir die Wände der Logen weitgehend entfernen.

Die Garderobe entstand in den ehemaligen Toiletten (4). Die jetzt nicht mehr benötigten Wände wurden ebenfalls entfernt. Auf dem Foto wird gerade die Wand zum ehemaligen Männer-WC durchbrochen.

Die neuen Toiletten wurden nach oben verlegt. Dazu wurde der Teil zwischen Außenwand und Säulenreihe vom Saal abgetrennt. Dort wo auf dem Foto (5) der Boden geöffnet ist, befinden sich heute die Toiletten. Am linken Bildrand ist der Eingang zu den ehemaligen Toiletten (jetzt Garderobe). Zwischen neuen und alten Toiletten liegt jetzt ein kleiner Lagerraum, der auch Teile der Bühnentechnik (Stromversorgung der Lichtanlage) beherbergt.

Nach der Eröffnung

1) Blick aus Projektorraum
2) Blick Richtung Bühne
3) Blick Richtung Theke

Am 13. März 1992 war die große Eröffnungsfeier, ein Freitag. Aber es war kein Unklücksdatum. Es war zwar noch nicht alles fertig, aber der laufende Betrieb konnte aufgenommen werden.

Bis zur kompletten Neugestaltung im Jahr 2001 präsentierte sich der Saal in einem - wie wir heute wissen - freudlosem Weiß. Auf den Fotos erkennt man, daß die Lichtanlage noch nicht installiert ist. Aber auf Bild (3) sieht man die neu gebaute Projektorkabine

 

Fotos: privat

Können Sie uns helfen?

Wir suchen noch Informationen rund um die Lichtburg. Haben Sie alte Fotos, Zeitungsauschnitte, Eintrittskarten, Postkarten oder ähnliches? Dann würden wir uns freuen, diese hier präsentieren zu können. Die Originale behalten Sie natürlich, uns genügt eine Kopie.

Oder können Sie uns Geschichten zur Lichtburg erzählen? Erzählen Sie, wir hören zu.

Ansprechpartner und Telefonnummern finden Sie hier.