Die Staatskanzlei teilt mit:Sechs soziokulturelle Zentren in Nordrhein-Westfalen bekommen in dendrei Jahren 2009 bis 2011 jährlich bis zu 40.000 Euro, um neue künstlerischeSchwerpunkte in den Bereichen „Kunst- und Kultur für Kinderund Jugendliche“, „Interkultureller Dialog“, „Generationen“ und „Ehrenamt“entwickeln zu können. Das machte der nordrhein-westfälischeStaatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (16.Februar 2009) bekannt. Von einer Jury unter insgesamt vierundzwanzigBewerbungen ausgewählt wurde das Unabhängige Kulturzentrum Lichtburge.V. inWetter (Ruhr), das Jugend-Kultur-Zentrum “Die Volksschule“in Moers, die „börse“ inWuppertal, das „Kulturzentrum Brotfabrik-Traumpalast“ in Bonn, der „Kulturbunker“ in Köln-Mülheim sowie das„Cultur- und Begegnungszentrum Achtermannstraße /cuba e.V.“ inMünster.Das Unabhängige Kulturzentrum Lichtburg e.V. inWetter (Ruhr) will inden drei Kunstsparten Theater, Musik und Kamera ein neues Profil fürKinder und Jugendliche entwickeln. Das Jugend-Kultur-Zentrum “DieVolksschule“ in Moers will unter anderem im Rahmen des Projekts„Anybody out there“ Kindern und Jugendlichen musikalischen Experimentierraumbieten sowie vor Ort und virtuelle Netzwerkarbeit leisten. Inder „börse“ inWuppertal sollen Kinder und Jugendliche mit MigrationshintergrundErfahrungen im Bereich der Musik und des Tanztheatersmachen und dabei eigene Produktionen erarbeiten. Das „KulturzentrumBrotfabrik -Traumpalast“ in Bonn möchte sein Kinder- und Jugendmusikprogrammmit ethnischer und traditioneller Musik aus allen Regionender Welt ausbauen und die Angebote im Bereich des Kindertheatersbesser ausdifferenzieren. Der „Kulturbunker“ in Köln-Mülheim will unterdem Leitbegriff „Play Gender –Geschlechtergerechte Kultur“ sein Pro- Seite 2 von 2gramm in den Bereichen „Slam Poetry“, Musik, Bildende Kunst, Theaterund Film fokussieren. Das „Cultur- und Begegnungszentrum Achtermannstraße/cuba e.V.“ in Münster möchte Lyrik und neue Literaturformenals Projektbereiche etablieren. Zeitgenössische Musik und jungeClub-Kultur sollen mithilfe des Projekts „Zukunftsmusik“ in einen Dialoggesetzt und die lokale Musikszene gestärkt werden.Die Mitglieder der Jury waren: Regina Völz (Redakteurin), MiltiadisOulios (Journalist), Dr. Söke Dinkla (Kulturhauptstadtbüro Duisburg),Angelika Niescier (Komponistin, Musikerin), Kathrin Tiedemann (Theaterleiterin),Christiane Busmann (Bürgerzentrum Schuhfabrik Ahlene.V.). Die Jury soll außerdem die Entwicklung der künstlerischen Konzepteauch in den nächsten drei Jahren begleiten und begutachten. Mitder Konzeptentwicklung beauftragt wurde das Institut für Kulturpolitik,Bonn.